Lennox vom Herbstweg

 

 

 

 

 

Lennox vom Herbstweg, geboren am 25. Mai 2008, lebt in Wien und hat 6 Geschwister (siehe L-Wurf)


Vater:   Picott Happy Naux
Mutter: Bonny vom Herbstweg



Mein Name ist Lennox, ich bin ein Westi-Rüde und wurde am 25.5.2008 in der vorbildlichen Zuchtstätte „Vom Herbstweg“ von meiner Mutter Bonny geboren.

Nach 12 Wochen kam ich zu meinem Frauerl Katharina N. und lebte mich in meinem neuen Zuhause am Puchsbaumplatz langsam ein. Mein Frauerl hatte sich extra Urlaub genommen, damit wir uns beide in Ruhe kennenlernen bzw. uns ans neue gemeinsame Leben gewöhnen konnten.

In der ersten Woche schlief ich noch in Frauchen’s Zimmer (in meiner gemütlichen Box samt Kuschelaffe), aber danach zog ich es vor auch nächtens im Wohnzimmer zu bleiben. Mein Lieblingsplatz ist übrigens bei den großen BodenbisDecke-Fenstern, die mir immer einen Blick in den Garten ermöglichen! –

Morgens schleiche ich mich auf leisen Pfoten ins Schlafzimmer und wecke euphorisch schwanzwedelnd und liebknurrend/schnurrend mein Frauerl und Freund, beides Laaangschläfer  - das ist jedes Maul eine Gaudi! Meinen Weckdienst gibts allerdings nicht jeden Morgen, weil ich manchmal auch nicht ausgeschlafen bin … aber immer öfters!

 

 

Meine Lieblingsbeschäftigungen sind: Herumspazieren und mit Endlosschnüffeln die Welt entdecken (manche Straßen-News sind mir nämlich gar nicht schnuppe), mit andren Wuffis herumlaufen und diesen durch Besteigen (manchmal ist es mir egal, ob Weibchen oder Männchen, von hinten oder von vorne) zu zeigen, wie toll und stark ich bin. Weiters spiele ich gerne mit div. Spielzeugen und teste mit Frauerl meine Biss- und Zugkraft, ich kaue auch gern getrocknete Pansen oder sanft an Frauchen’s Finger. - Das Aportieren mach ich meist bewusst nicht, denn ich kann den Zipp des Leckerli-Dummys auch selber öffnen ;-)

Wenn sich die Gelegenheit bietet jage ich gerne Katzen, Hasen oder Federnvieh … bisher jedoch leider erfolglos. Das Kuscheln wird von Tag zu Tag mehr meine Leidenschaft, dabei verstecke ich gerne meine Schnauze unter dem Arm und schlecke Frauchen’s Hand, weil ich sie sooo gern hab. Wenn ich mich pudel- ähm terrierwohl und sicher fühle, lege ich mich auf den Rücken und genieße das Streicheln und Kraulen am Bauch. - Ab und zu wage ich es, Frauchens oder Somebodys Arm zu „Umklammern und rhythmisch mit der Hüfte zu wackeln“ (so nach dem Motto: schau’ma mal, was passiert – kann ich sie/ihn endlich damit beeindrucken und die Rudelführung übernehmen?), aber dieser „dominante, aufdringliche Tanz“ kommt bei den Zweibeinern gar nicht gut an … aber so schnell, geb ich natürlich nicht auf, immerhin bin ich ein schlauer, frecher Hund, männlich und ein eigensinniger Terrier obendrein!

 

 

Wenn viel feiner Neuschnee liegt oder eine Wiese besonders frisch duftet, dann werd ich manchmal total narrisch vor Freude und wuzzle zuerst meine Schnauze darin und dann drehe ich mich auf den Rücken und wälze mich ausgiebig in der weißen oder grünen Pracht, das ist ur leiwand! Tipp: Funktioniert auch mit einem Handtuch zB beim Trockenrubbeln nach Spaziergang im Regen! –

Fressen tu ich natürlich auch für mein Hundeleben gern, weil die Reico-Sachen ja so lecker sind … ich schwöre dir, jedes Mal wenn meine Schüssel voll ist, nehm ich laut schmatzend ein paar Schnauzen voll und so schnell kannst du gar nicht schauen, ist ratzfatz die Schüssel feinsäuberlich leer geputzt, als wär gar nix drin gewesen!! Mein Frauchen nennt mich dann oft „Schlingel“… weiß nicht, kommt das daher weil ich alles Fressbare so gierig verschlinge? – Oder sie schimpft mich „Müllschlucker“, weil ich dazu neige alles Fresstaugliche von der Straße aufzunehmen … da wird mein Frauchen immer ganz bös und etwas hysterisch.

Apropos hysterisch: Da ich als Mimose geboren wurde (mein Gott, ich kann ja auch nix dafür!) mag ich es nicht, wenn man an mir mit prüfenden Blick herumfingert und mir zB die Augen oder Ohren putzt, mir in die Schnauze schaut, Kletten aus dem Fell entfernt etc. … das Bürsten war anfangs auch nicht so mein Ding, aber jetzt kenn ich das schon und lass es halt über mich ergehen. Das Trimmen bzw. lange Stehen nervt auch etwas, obwohl ich mich immer so sehr freue, wenn ich meine Züchterin Marion und meine Geburtssttätte besuche, dass ich vor Freude total aus dem Häusl bin. Aber die anfängliche Freude verfliegt dann meist schnell auf dem Trimmtisch und ab und zu entkommt mir Sensibelchen dann vor lauter Aufregung *hechelhechel* eine kleine Stinkbombe, was Marion überhaupt nicht gefällt. Nichts desto trotz bin ich Dank des regelmäßigen Wollelassens immer und überall ein unwiderstehlicher Prachtkerl, dh die Leute sind total entzückt und können keinen Blick von mir lassen, weil ich einfach so schön weiß (no na!) und mit meinen braunen Knopfaugen so unglaublich süüüß bin!

 

 

Übrigens ich bin nicht nur schön und süß, sondern auch lieb und lustig, ein wahrer Menschenfreund, gemütlich, aber auch sportlich, kuschelig und weil ich keine Haare verliere, ein sauberes Kerlchen (also Hausfrauen aufgepasst, der Dreck auf dem Boden sind nicht meine Haare sondern Lurch!). Weiters bin ich klug und nicht immer leicht zu durchschauen (wer ja fad! … und ehrlich, ich kann mich halt manchmal wirklich nicht entscheiden, ob ich meinem Frauerl oder nicht doch lieber einer heißen Spur oder einem andren Wuff folgen soll ?!? … bei einem läufigen Weiberl überleg ich sowieso nicht lang J

Also lieber Westi-Freund, lange Rede kurzer Sinn: Ich bin der ganze Stolz meiner engagierten Züchterin Marion (ohne Sie gäb’s mich Wunderhund nämlich nicht!) und meines Frauerl’s Katharina samt Family (=Fanclub) - mein Frauerl kann und mag sich ein Leben ohne mich nicht mehr vorstellen!! Vielen tierischen Dank fürs Reinschnuppern, Pfotengruß von „Schnauzi-Wauzi“ Lennox